Monate: Oktober 2013

Südafrikas Regierung verbreitet Falschinformationen zum Schutz ausländischer Investments

Die südafrikanische Regierung hat am 23. Oktober 2013 das 1997 in Kraft getretene Investitionsschutz-Abkommen mit Deutschland gekündigt (siehe meinen Beitrag vom 28.10.2013). Seither schlagen die Wellen hoch; die deutschsprachigen Medien haben mal wieder Gelegenheit, Südafrika in den Focus zu stellen. Von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Johannesburg hat es ungewöhnlich kritische Worte zu diesem einseitigen Vorgehen gegeben.   Abwiegelung durch den Wirtschaftsminister Die Regierung konnte von dem Echo eigentlich nicht überrascht sein; schon die zuvor ausgesprochenen Kündigungen der Abkommen mit anderen europäischen Ländern (Belgien, Luxemburg und Spanien) hatten für erheblichen Wirbel in Brüssel und anderswo gesorgt. Und doch scheint es so, als habe die Regierung die Wucht der Kritik nach der Kündigung des deutsch-südafrikanischen Vertrages unterschätzt. Sie reagiert – mit Abwiegelung. Die „Verteidigungslinie“, eingeschlagen von Wirtschaftsminister Rob Davies, erscheint auf den ersten Blick überzeugend; aber nur, weil sie auf falschen Tatsachen beruht. Davies wird zitiert mit den Worten: „Wir nehmen keine fundamentalen Schutzvorkehrungen für Investoren weg“ (FAZ 28.10.2013). Die Verfassung sichere den Schutz ohnehin. Und das ist die große Lüge! Die Verfassung, entstanden als …

1980 Cindy´s Reserve Cabernet Sauvignon

Das ist einer der ältesten, wenn nicht der älteste Wein aus Südafrika, den ich in meinen Keller aufbewahrt habe. Ein 1980 Cindy´s Reserve Cabernet Sauvignon der Stellenbosch Farmers Winery damals exklusiv abgefüllt für Schuler St. Jacobskellerei in Luzern (Schweiz). Das einst farbenfrohe Künstleretikett hat mit der Zeit ziemlich gelitten, der Wein dank eines fest sitzenden Korks nicht. Der Füllzustand war noch absolut optimal. Kein Schwund. Für sein Alter von 33 Jahren zeigte er heute Abend noch eine erstaunliche Frische. Mehr unter: Weinreporter Tastingroom  

Südafrika kündigt Investitionsschutzvertrag mit Deutschland

Man muss sich schon manchmal fragen, ob die südafrikanische Politik von allen guten Geistern verlassen ist. Krisentreffen mit dem Wirtschaftsminister Gerade hatten viele multinationale Konzerne ihre Investitionen im Land in Frage gestellt, weil die ständigen Streiks eine verlässliche Produktion nahezu unmöglich machen (siehe meinen Beitrag vom 09.10.2013). Wirtschaftsminister Rob Davies war immerhin so besorgt, dass er die Vertreter der Automobil-Hersteller zu einem Krisengipfel traf. Wenige Tage danach hat der gleiche Minister das Investititonsschutz-Abkommen mit Deutschland gekündigt. Kündigung als Routine bezeichnet Glaubt man den Verlautbarungen aus Pretoria, sei diese Kündigung eine reine Formalie, die in keinem Zusammenhang mit der Kritik deutscher Unternehmen am Standort Südafrika stehe. Es seien auch bereits Abkommen dieser Art mit anderen Staaten gekündigt worden. Man wolle statt bilateraler Verträge Investitionsschutz und –förderung in einem nationalen Gesetz regeln. Das klingt erst einmal danach, als sei alles „business as usual“. Bei genauem Hinsehen zeigt sich aber, dass diese Kündigung ein Riesen-Vertrauensverlust ist. Umfassender Schutz durch den Vertrag Der „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Südafrika über die gegenseitige Förderung und den Schutz …

Handbücher Südafrika

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„Roadmovie Kapstadt“ – Ulf Iskender Kaschl stellt seinen Roman in Kapstadt vor

Der Autor Ulf Iskender Kaschl stellt seinen Roman „Roadmovie Kapstadt“ am 22. November, um 18:00 Uhr im Goethe Zentrum Kapstadt vor (Buitenkant 155, Gardens). Der Eintritt ist frei. Der Roman erzählt die Geschichte Alexanders, der als junger Austauschstudent Südafrika in einer Zeit des Umbruchs kennen lernt, als Nelson Mandela als erster Präsident der ‚Rainbow Nation’ ein zerrissenes, widersprüchliches Land auf den langen Weg zu sich selbst führt.